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Blogeintrag 2.

 

Nass oder Trocken für den neuen Welpe?

 

 

Sie haben alles für Ihr neues Familienmitglied vorbereitet. Das Heim ist Welpen tauglich, das passende Spielzeug liegt zum Spielen bereit, der Schlafplatz ist gewählt und das Bettchen ist gemacht!

Aber wie sieht es mit der Ernährung aus? Wissen Sie worauf es bei der Fütterung des Welpen wirklich ankommt? Trockenfutter, Nassfutter oder doch beides?

 

Ernährung ist das A und O.

 

Dem Welpen soll es schließlich an nichts fehlen. Besonders nicht an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Wer seinen Welpen vom Züchter hat, wird in den meisten Fällen von diesem auch über die optimale Welpen-Ernährung aufgeklärt und kann von diesem auch spezielles Futter kaufen. Achten Sie aber trotzdem immer auf die Inhaltsstoffe sowie die Qualität des Futters. Ein Züchter könnte Ihnen auch bloß das Futter verkaufen womit er den höchsten Profit erzielt.

 

Mehr zum Thema Inhaltsstoffe und was Sie bedeuten lesen Sie in unserem Blog 1 „Was steckt drin in meinem Nassfutter“

 

Ob Sie Ihren Welpen von Beginn an ausschließlich mit Trockenfutter oder Nassfutter füttern möchten bleibt natürlich in erster Linie Ihrer Entscheidung. Nachfolgend wollen wir jedoch bei der Wahl ob Trocken oder Nass einige Vor- und Nachteile aufzeigen.

 

Trockenfutter:

 

Trockenfutter sind Alleinfuttermittel deren Feuchtigkeit maximal 14% beträgt. Das Futter kann durch zwei verschiedene Verfahren hergestellt werden. Durch das Pelletierverfahren oder durch das Extrusionsverfahren.

 

Bei dem Pelletierverfahren werden die Rohstoffe zuerst getrocknet, gemahlen und anschließend mit kalten Wasser besprüht um diese in Ihre spätere Form zu pressen. Hierbei entstehen Temperaturen von bis zu 70 °C. Diese Temperaturen sind allerdings zu gering um die Rohstoffe, besonders Getreide und Gemüse, richtig aufzuschließen. Trockenfutter welches durch das Pelletierverfahren hergestellt wurde kann zu einer schlechten Verdauung und einem kränklichen Verhalten bei Ihrem Welpen führen.

 

Ursprünglich wurde das Pelletierverfahren für die Futterherstellung von Pflanzenfressern im Nutztierbereich entwickelt, ist aber ungeeignet für Fleischfresser und besonders für Welpen-Futter.

 

Bei dem Extrusionsverfahren werden die Rohstoffe mit Wasser zu einer Art Teig vermengt und durch das Zusammenspiel von Wasserdampf und hohem Druck für kurze Zeit auf Temperaturen von bis zu 120 °C erhitzt. Hierdurch können sich die Rohstoffe, anders als beim Pelletierverfahren, vollständig aufschließen was sich in der Verträglichkeit und Verdauung des Welpens zeigt.

 

Die Vorteile von Trockenfutter sind:

– es ist leichter portionierbar

– haltbarer als Nassfutter

– Futter aus dem Extrusionsverfahren ist gut verdaulich

– sorgt für eine zusätzliche Zahnreinigung

 

Die Nachteile von Trockenfutter sind:

– Zusammensetzung oft unklar (kann Federn, Krallen und andere Schlachtabfälle enthalten)

– für getreidefreie Ernährung ungeeignet

– nicht artgerecht

– benötigt Konservierungsstoffe für lange Haltbarkeit

 

Nassfutter:

 

Klar bei Nassfutter sagt kein Welpe nein und er wird es vermutlich auch lieber als eine Portion Trockenfutter verspeisen. Aber auch hier gibt es einige Stolpersteine.

 

Mehr zum Thema Inhaltsstoffe und was Sie bedeuten lesen Sie in unserem Blog 1 „Was steckt drin in meinem Nassfutter“

 

Wir empfehlen für Welpen ein getreidefreies Nassfutter das einen Feuchtigkeitsgrad von ca. 80% und einen Fleischanteil von über 90% enthält. Gute Alleinfuttermittel enthalten neben dem hohen Fleischanteil auch noch Obst, Gemüse und Öle, die ebenfalls Vitamin- und Nährstofflieferanten sind.

 

Die Vorteile von Nassfutter sind:

– als Alleinfuttermittel enthält es alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe die auf die Bedürfnisse eines   Welpen zugeschnitten sind

– anders als Trockenfutter ist diese Art der Fütterung artgerecht

– umfangreiches Angebot von verschiedenen Hersteller

– kein weiterer Aufwand notwendig – Dose auf und servieren!

 

Nachteile von Nassfutter sind:

– Nassfutter muss innerhalb von zwei Tagen aufgebraucht werden sonst wird es schlecht

– teurer als Trockenfutter

– je nach Qualität des Futters kann dieses Schlachtabfälle oder künstliche Zusatzstoffe enthalten

 

Dem Welpe ausschließlich mit Trockenfutter oder Nassfutter zu füttern ist auch bei einem qualitativ sehr hohen Futter nicht zu empfehlen. Stattdessen sollten Sie für Abwechslung sorgen. Kochen Sie Ihrem Welpen etwas und mischen Sie es mit Trockenfutter oder Nassfutter unter. Das schmeckt Ihrem Welpen und Sie haben Spaß bei der Zubereitung.

 

Sie sollten aber immer darauf achten nichts was für uns Menschen gedacht ist Ihrem Welpen zu geben. Geben Sie Ihrem Welpe niemals Wurst oder Milchprodukte die Sie in einem Supermarkt gekauft haben. Diese Produkte sind in der Regel bereits vor gewürzt, dass mag zwar Ihnen und Ihrem Hund gleichermaßen schmecken, allerdings können die Gewürze zu Unverträglichkeiten sorgen und Sie können schon früh den Magen Ihres Welpen für sein restliches Leben verderben. Auch von Zuckerhaltigem und besonders Schokolade sollten Sie die Finger lassen wenn Ihnen das wohl Ihres Hundes am Herzen liegt.

 

Autor: canibo Team

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Blogeintrag 1.

 

Was steckt drin in meinem Nassfutter?

 

 

Die richtige Ernährung gibt den Ton an stimmt’s? Das betrifft nicht ausschließlich uns, sondern ebenso unseren besten Freund.

 

Doch wie ist das eigentlich?

 

Besteht die Möglichkeit das Beste für meinen Hund, verpackt in einer Dose zu finden und gleichzeitig Geld und Zeit zu sparen? Um es kurz zu sagen – es geht!

 

Das Geheimnis hinter den Angaben

 

Na gut, der Gesetzgeber stellt die Rahmenbedingungen, deshalb bleibt nicht mehr viel Platz für Geheimniskrämerei. Einige Schlupflöcher für die verschiedenen Futterhersteller bleiben dennoch und genau da liegt der Hund begraben.

 

Nehmen wir mal die Alleinfuttermittel. Was ist da drin?

 

Als Beispiel verwende ich von unserer Marke canibo das Premium Nassfutter der Sorte Büffel für Welpen.

Klickt mal darauf und lest euch die Zusammensetzung und Zusatzstoffe durch.

Spätestens ab dem Punkt Zusatzstoffe und analytische Bestandteile, stellt sich mir eine Frage:

 

„Was zum Teufel hat Asche in meinem Hundefutter zu suchen?“

 

Darauf kommen wir später zurück.

 

Ist die Reihenfolge der Schlüssel zum Erfolg?

 

Fast. Die Reihenfolge gibt uns Aufschluss über die Menge der enthaltenen Zutaten. Kurz: Die häufigste Zutat wird als erstes benannt.

 

Vorsicht beim Fleisch! Gibt der Hersteller bloß den prozentualen Anteil des Fleisches an, nicht aber ob es sich um Lunge, Leber, Herz, Pansen handelt ist davon auszugehen das neben dem Fleisch auch Schlachtabfälle enthalten sind die nicht in Hundefutter gehören.

 

Das ist dann der Hauptgrund, warum mein Hund Allergien und Unverträglichkeiten entwickelt.

 

Gibt der Hersteller zusätzlich neben der verwendeten Fleisch Sorte ergänzend die Art und die Menge an, ist das ein Zeichen das es sich hierbei um hochwertiges und ehrliches Hundefutter handelt. Um sich auf unser Futter-Beispiel zu beziehen wären das:

 

92,9 % Büffel bestehend aus

  • 30 % Büffelfleisch
  • 25 % -pansen
  • 15 % -leber
  • 15 % -lunge
  • 15 % -herz

 

Keine Sorge! Die Innereien klingen zwar für uns nicht gerade appetitlich, sind dafür wahre Vitamin und Nährstoff Bomben für unsere Hunde.

Kleiner Tipp:

Ich achte persönlich darauf, dass kein Bindegewebe in meinem Nassfutter enthalten ist, da es ein billigerer Ersatz für zum Beispiel vitaminreiche Innereien wie Herz oder Lunge ist.

 

Was hat es mit den Analytischen Bestandteilen auf sich?

 

Die Zweifels ohne am merkwürdigst klingenden Bestandteile haben mehr mit dem Chemieunterricht, als mit Hundefutter zu tun. Können uns jedoch über die Qualität des Futters aufklären.

 

Rohproteine 

 

Diese geben uns Aufschluss über den Eiweißgehalt des Futters. Ein gutes Futter enthält in der Regel zwei Drittel tierische Eiweiße und ein Drittel pflanzliches Eiweiße. Wer sich nicht sicher ist, schaut auf die Zitatenliste. Zu beachten ist das Alter des Hundes. Ein junger Hund,Welpe benötigt während des Wachstums mehr Proteine als ein ausgewachsener Hund oder Senior Hund.

 

Rohöle und -fette

 

Hier ist der im Futter enthaltene Anteil gemeint. Wie bei den Proteinen, sind bei den Inhaltsstoffe darauf zu achten, ob diese eher tierischer oder pflanzlicher Herkunft sind.

 

Rohfasern

 

Hierbei handelt es sich um unverdauliche pflanzliche Bestandteile. Diese sind wichtige Ballaststoffe und regen die Darmflora an. Das Augenmerk liegt darauf, dass der Anteil maximal ein Prozent beträgt. Kleiner Tipp: Der aufgedruckte Rohfaser- und Rohaschegehalt gibt den Maximalwert an. Die tatsächliche Menge liegt in der Regel darunter.

 

Rohasche

 

Sind anorganische Bestandteile wie Mineralstoffe und Spurenelemente. Rohasche bleibt zurück wenn das Futter verbrannt wird. Sofern der Rohaschegehalt dem Mineralstoffgehalt plus dem natürlichen Rohaschegehalt der anderen Zutaten entspricht, handelt es sich um qualitativ hochwertiges Futter. Falls weitere Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor enthalten sind, sind das weitere Indizien für ein hochwertiges Hundefutter.

 

Autor: canibo Team